Sommerangelcamp der Makarenkoschule 2017

Angeln gehört seit 2010 zum Portfolio von Schulsozialarbeit an der Makarenkoschule. In sieben Jahren haben daher viele unterschiedliche Projekte zum Thema Angeln stattgefunden. 2017 kam ein neues hinzu: das Sommerangelcamp. Eigentlich sollte es am 25.07.2017 losgehen, aber das schlechte Wetter mit Starkregen zwang uns, das Ganze um zwei Tage zu verschieben. Daher ging es erst am 27.07.2017 los. Ziel war der Angelsee der Familie Diehr in Platschow (http://www.angelteich-platschow.de/). Ein wunderschöner Flecken Erde zum entspannen und angeln. Genau der richtige Ort für Schüler der Makarenkoschule. Angel ist für die, die es interessiert, eine wunderbare Möglichkeit zum entspannen und einfach ein tolles Hobby.

Drei Tagen hatten wir, vier Schüler, Herr Möller (pädagogischer Mitarbeiter) und Herr Engel (Schulsozialarbeiter), Zeit zum angel. Im Angelsee Platschow schwimmen ordentlich große Fische, vor allem Störe von über 1,5 m und über 20 kg. Auf die hatten wir es abgesehen. Gleich am ersten Tag konnte Leon aus der Klasse 3 zwei Störe fangen, der größere von beiden war 1,06 m lang und wog 5,6 kg. Am zweiten Tag fingen dann alle etwas, am Vormittag gingen wir zuerst zum Forellenangel und konnten da drei schöne Forellen erbeuten. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder auf Stör und bis zum Abend hatten wir alle mind. einen Stör gegangen. Den Größten fing Lenard, sein Stör war 1,20 m lang und wog gut 7 kg. Die meisten Fische setzten wir schonend zurück, nur drei Stör und drei Forellen nahmen wir zum Essen mit. Die Störe wird der Schulsozialarbeiter Herr Engel räuchern und dann können wir sie uns in der Schule schmecken lassen.

Am Abend haben wir immer gegrillt und uns für die abendliche Angelrunde ordentlich was angefuttert. Wer keine Lust zum Angeln hatte, konnte ab 22 Uhr Herrn Möller und Herrn Diehr beim Gitarre spielen mit improvisierten Gesang lauschen.

Es waren drei sehr schöne Angeltage, ohne Stress, ohne Konflikte und ohne die üblichen Probleme, die die Jungs sonst so in der Schule haben. Dazu muss gesagt werden, dass auch nicht alles optimal war. Es regnete öfter, die Fische bissen nicht immer oder sind entkommen. Trotzdem blieben die Jungs cool und hatten ihren Spaß. Daher ist für den Schulsozialarbeiter Herr Engel das Angeln weiterhin ein fester Bestandteil seiner Arbeit. Die Jungs müssen erleben und lernen, wie sie sich entspannen können und was sie dafür tun müssen.

Bericht von Sebastian Engel

Die Schulsozialarbeit an der Förderschule Makarenko wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.

Advertisements
Galerie | Dieser Beitrag wurde unter Aus den Bereichen, Schulsozialarbeit abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s