Jungencamp rockt Friedensau!

Hast du schon mal ein Festival gebaut? Nein?! Wir auch nicht. Jedenfalls hätten wir das noch vor zwei Wochen gesagt, aber seit dem Jungencamp 2018 – „Wir rocken Friendensau!“ ist alles anders.
40 Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren, männliche Sozialpädagogen, Väter und fünf Referenten kamen vom 27.06. bis 01.07.2018 auf dem Kinder- und Jugendzeltplatz Friedensau zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: In drei Tagen ein Musikfestival bauen. Drei Bands – Rotten Values, ScrewFM und Conor Ryan – waren für Samstagabend gebucht. Bis dahin musste alles fertig sein.
Eine Mammutaufgabe. Bis auf die Referenten hatten weder die Jungen noch die Erwachsenen so eine Veranstaltung jemals geplant, geschweige denn durchgeführt. Vom Einlassbändchen bis zur professionellen Soundanlage. Von der einzelnen Schraube bis zur steuerbaren Lichtinstallation. Von der Sonnencreme bis zu den Wünschen der Music Acts. Vom Kabelbinder bis zur Soundabnahme. Alles sollte am Ende zu einem harmonischen Kunstwerk zusammengeführt werden. Die Erwachsenen und die Jungen waren zu 100 Prozent gefordert. Drei Tage sind keine Ewigkeit. Und, hat es funktioniert?!
„Jo, hat alles geklappt, ich bin sehr zufrieden.“ sagte Martin Hinz, einer der Verantwortlichen, noch recht verhalten, kurz nachdem die Show vorbei war. Chris, Sänger bei der Band ScrewFM, formulierte es schon etwas klarer: „Alter, wir werden ab jetzt nur noch vor Kindern- und Jugendlichen spielen! Die gehen richtig ab!“. Auch Max, Gitarrist bei Rotten Values, konnte es kaum fassen. „Wie geil ist das denn hier bitteschön?!“, waren seine Worte. Und Conor Ryan, Singer-Songwriter aus Irland, schloss sich den Aussagen an. „Amazing thing! WOW! Dankeschön Jungs!“.

Nach dem Camp ist vor dem Camp, heißt es. Wir sind tatsächlich schon wieder am Planen. Seid gespannt. Und noch etwas: Das diesjährige Jungencamp war für viele so beeindruckend. Neben dem eigentlichen Jungencamp wollen alle wieder ein Festival bauen, nur noch zehn Mal größer. Na wenn das keine Ansage ist! Mit Leidenschaft und Engagement, mit Freiräumen für Kreativität sowie ein entspannter Umgang miteinander und das auf Augenhöhe. Ja, dann ist alles möglich. Das konnten wir beim diesjährigen Jungencamp wieder eindeutig festhalten. Danke an alle!!!

[Text und Bild: DFV-LSA e.V.]

 

 

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